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Apple-Aktie: Trump-Verlierer?

Was ein Handelsstreit für das Tech-Unternehmen bedeuten kann!

(Christian Lukas) Die USA und China drohen sich gegenseitig mit einem Handelskrieg. Die ersten Maßnahmen mithilfe von Strafzöllen sind bereits umgesetzt. Und die bisherigen Botschaften aus dem Weißen Haus deuten auf eine weitere Eskalation hin.

Der deutlichste Verlierer in diesem Handelsstreit ist China, jedenfalls legt das der heftige Kursrutsch an den Börsen in Shanghai und Hongkong nahe. Doch letztlich sind alle Unternehmen von den Zöllen, den Handelshemmnissen und der damit verbundenen Unsicherheit betroffen, die global aufgestellt sind und in vielen Ländern ihre Produkte verkaufen, dort auch Produktionsstandorte betreiben und/oder Vorprodukte beziehen.

Einer davon ist Apple. Apple lässt seine Handys vor allem in China produzieren. Subunternehmer ist der Handyhersteller Foxconn. Kein Wunder, das Apple-Chef Tim Cook offenbar zunehmend Panik bekommt. Jedenfalls ist er bereits mehrfach bei Donald Trump vorstellig geworden, um negative Folgen durch den Handelsstreit für seinen Konzern abzuwenden.

Zollfreiheit für iPhones?

Berichten zufolge ist es ihm gelungen, Donald Trump zu überreden, auf die in China gefertigten iPhones keinen Zoll zu erheben. Vielleicht ist das Bild des Bittstellers auch nicht zutreffend und Tim Cook hat selbst Druck auf Trump ausgeübt.

Denn Apple möchte in den nächsten fünf Jahren über 20.000 neue Arbeitsplätze in den USA schaffen – nicht zuletzt mit den Geldern, die der Konzern durch die Steuerreform der Trump-Regierung nahezu steuerfrei in die USA zurückholen kann. Die USA könnten deshalb von einem Investitionsprogramm in Milliardenhöhe profitieren.

Möglicherweise hat Apples CEO angedeutet, dass er die Investitionen auch im Ausland umsetzen könnte. Es ist zwar nur eine Vermutung, doch Trump reagiert oft nur bei entsprechenden deutlichen Ansagen einsichtig.

China wird für Apple immer wichtiger

Tim Cook muss aber auch in China vorsichtig sein, und versuchen die Gemüter zu beruhigen. Sobald es zu Unterbrechungen in der Lieferkette kommt, wäre ein Schaden für das Unternehmen unvermeidbar.

Zudem ist China keineswegs nur Produzent sondern auch ein wichtiger Abnehmer der Apple-Produkte. Im letzten Geschäftsquartal lag der Anteil Chinas am gesamten Konzernumsatz bei 20% – und das mit starkem Aufwärtstrend.

Christian Lukas - Top-Trader & Technischer Analyst (zur Person)
Mein Tipp

Sind die Bedenken übertrieben oder steht die Aktie wirklich vor einem Kursrutsch? Darüber entscheiden letztlich die Politiker in Washington und Peking. Woran wir uns halten können, ist aber die Charttechnik.

In meinem Video analysiere ich für Sie, wie es bei der Apple-Aktie charttechnisch weitergeht. Ist der jüngste Kursrückgang vielleicht sogar eine Einstiegschance?

Folgen Sie meinem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/traden-mit-hebel

Christian Lukas
Bildquellen:
© ATLAS Research GmbH
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