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Chartanalyse einfach erklärt!

Chartanalyse: Ein sinnvolles Instrument?!

Lassen Sie sich bitte von dem Begriff Chartanalyse nicht abschrecken. Ein Chart ist nichts anderes als die grafische Darstellung eines Kurs-Verlaufes. Aber welche Erkenntnisse können Sie daraus ablesen für Ihren erfolgreichen Wertpapier-Handel an der Börse? Worauf müssen Sie achten? Welche Fehler können passieren?

Chartanalyse vs. Fundamentalanalyse

An zahlreichen Börsenstammtischen hat es vermutlich mehr als eine Diskussion zwischen den Anhängern der Chart- und der Fundamentalanalyse gegeben. Zu Unrecht und ohne Grund. Was betrachtet die Fundamentalanalyse im Aktienbereich? Den Sektor, die Wettbewerber, Bilanzen, das Management, die Vergangenheit, die Zukunft. Und was sieht sich ein Anhänger der Chartanalyse an? Das Ergebnis aus all diesen Faktoren!

Was erkennen Sie in einem Chart?

Ließe man den risikolosen Zins, die allgemeine Stimmung und alle anderen Faktoren unberücksichtigt, dann müsste der Kurs eines Aktienunternehmens mit einem Gewinnwachstum von 6 Prozent im Jahr um diese 6 Prozent jährlich steigen. Der Gewinn ist die Summe, die den Anteilseignern, also den Aktionären, nach Abzug aller Kosten zusteht. Würde der komplette Gewinn in Form von Dividenden ausgeschüttet, der Aktienkurs müsste theoretisch stabil auf einer Linie verlaufen. In der Praxis gibt es logischerweise eine Vielzahl von Einflüssen, aber anhand dieses Beispiels wird Ihnen klar, dass ein Chart kein theoretisches Gebilde für nachtaktive Spezialisten ist, sondern nur ein vereinfachtes Abbild der Realität.

Geheimnisse gibt es nicht!

Der riesige Vorteil eines Charts: Sie könnten keine Fakten übersehen. Alle zu diesem Zeitpunkt bekannten Nachrichten, Gerüchte und Erwartungen sind im Kurs einer Aktie enthalten. Mehr noch, an der Börse wird in aller Regel die nahe Zukunft gehandelt. Sie kennen das Spiel bzw. die Schlagzeilen. Ist eine Zinserhöhung in Aussicht, dann fallen die Notierungen sofort, nicht erst wenn der Zinsschritt vollzogen wird. Präsentiert eine Firma ein neues Produkt und wird damit vermutlich die Umsätze ankurbeln, dann reagiert die Aktie augenblicklich in Erwartung des höheren Gewinns und nicht erst dann, wenn die Neuheit über die Ladentheke wandert.

Chartanalyse: So verfahren die Rendite-Spezialisten!

Mit meinen Kollegen Dr. Detlef Rettinger und Lars Erichsen nutze ich für unser erfolgreiches Geldanlage-Magazin "Die Rendite-Spezialisten" alle Methoden der Analyse und gleiche die Ergebnisse miteinander ab. Insbesondere bei Schwergewichten der Anlageklassen, wie dem Dow Jones, dem US-Dollar oder dem Goldkurs, die auf eine lange Historie zurückblicken können und deren Handel selbst in Kriegszeiten nicht eingestellt wurde, lohnt ein prüfender Blick in die Vergangenheit, um qualitativ hochwertigere Prognosen für die Zukunft erstellen zu können.

Meinung

sprechblase Böhms Fazit

Sich die Vergangenheit zu betrachten, um daraus Rückschlüsse für die Zukunft zu ziehen, ist gängige Praxis in jeder wissenschaftlichen Untersuchung. Darum geht es auch in der Chartanalyse, das kann sie leisten und es wäre fahrlässig, sie zu ignorieren. Allerdings braucht man für gute Resultate viel Erfahrung.

Stefan Böhm
Bildquellen:
Anton Gvozdikov - Fotolia.com
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