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CFDs Definition: Das müssen Sie wissen!

Was sind CFDs?

Wenn Sie sich schon ein bisschen mit Aktien, Börse und dem Finanzmarkt auskennen, haben Sie vielleicht schon von CFDs gehört. Doch was genau sind CFDs eigentlich? Und was meint ein CFD-Trader, wenn er sagt "ich gehe long" oder "ich gehe short"? OK, beginnen wir ganz von vorne, um Sie fit für's CFD-Trading zu machen.

Der Begriff CFD stammt aus dem Englischen und heißt “Contract for Difference”, was in etwa soviel heißt wie “Differenzvertrag”. Mit einem CFD gehen Sie eine Wette auf einen steigenden oder fallenden Kurs eines Basiswertes oder Indexes ein. CFDs werden unter anderem angeboten auf Aktien, Anleihen, Sektoren, Rohstoffe oder einen Index, wie zum Beispiel dem DAX.

Der wichtigste Unterschied zu Aktien: Bei CFDs besitzen Sie den Basiswert oder den Index nicht. Sie schließen lediglich eine Kurswette auf deren Entwicklung ab. Sie können entweder ...:

  • auf einen steigenden Kurs wetten. Dann "gehen Sie long”.
  • oder auf einen fallenden Kurs wetten. Dann "gehen Sie short”.

Wenn Sie long gehen, dann kaufen Sie zunächst einen CFD, um ihn später zu einem höheren Wert zu verkaufen. Gehen Sie hingegen short, dann verkaufen Sie zunächst und kaufen später zu einem niedrigeren Kurs wieder ein.

Wie hoch sind CFD-Zinsen durchschnittlich?

Beim entstehen Ihnen entsprechend der Haltedauer (in Tagen) Finanzierungskosten. Der Grund: Sie müssen nur einen kleinen Teil des Geldes, das sie investieren, tat-sächlich selbst einsetzen. Dadurch entsteht die von den CFD-Anlegern gewünschte Hebel-Wirkung. Der Rest des Geldes, mit dem Sie spekulieren, stammt von Ihrem CFD-Broker, ist sozusagen Fremdkapital. Für dieses Fremdkapital entstehen dem Broker Finanzierungskosten, die er Ihnen automatisch in Rechnung stellt.

Demgegenüber erhalten Sie als Verkäufer eines CFDs Finanzierungserlöse. Die generelle Höhe des Zinses ist variabel und hängt vom Interbankensatz (z.B. Euribor) und vom Zinsniveau in der jeweiligen Währungszone ab. Beim Halten über Nacht werden Finanzierungskosten in der Regel mit einem Aufschlag berechnet. Finanzierungserlöse beim Verkauf eines CFDs sind meist mit einem Abschlag auf den Referenzzinssatz versehen. Auf- und Abschlag variieren von Anbieter zu Anbieter und liegen im Schnitt bei jeweils 2,5 Prozent.

Gibt es eine CFD-Dividende?

CFD Dividende

Wie bei Aktien haben Sie bei CFDs ebenso eine Chance auf eine Dividende. Allerdings auch – das verschweige ich Ihnen nicht – das Risiko, eine Dividende zahlen zu müssen. Als CFD-Trader sind Sie zwar nicht direkt Besitzer der entsprechenden Aktie, die Ihrem CFD zugrunde liegt, aber bei Dividenden herrscht nahezu Gleichberechtigung zwischen den Eigentümern von Aktien und CFDs. Wenn Sie also mit einem Long-CFD auf steigende Kurse setzen und diesen am entscheidenden Tag der Dividenden-ausschüttung (dem sogenannten Ex-Dividenden-Tag) halten, dann werden Ihnen automatisch 85 Prozent der entsprechenden Dividende gutgeschrieben. Sind Sie am Stichtag dagegen short, haben Sie die volle Dividende zu begleichen.

Da aber die jeweilige Aktie am Tag der Dividendenausschüttung mit einem Dividendenabschlag gehandelt wird, haben Sie als CFD-Anleger in der Regel nichts von der Dividendenzahlung. Denn: Bei einem Long heben sich das Plus durch die Dividendenzahlung und das Minus durch den Dividendenabschlag zumindest kurzfristig meist auf.

Die CFD-Kosten im Check

Die Kosten werden von jedem einzelnen Broker individuell festgelegt. Die Mehrheit der Anbieter im deutschsprachigen Raum beschränkt sich bei CFDs auf Indizes, Rohstoffe und Anleihen auf den Spread. CFD-Trading-Gebühren im engeren Sinne fallen üblicherweise nur bei Kontrakten auf einzelne Aktien an. Zusätzliche Kosten für CFDs können allerdings durch Finanzierungszinsen (siehe "Wie hoch sind CFD-Zinsen durchschnittlich?") entstehen.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Bei richtiger Handhabung und konsequenter Stoppsetzung sind CFDs ein geeignetes Instrument für Sie, um mit wenig Kapital überproportional vom Börsengeschehen zu profitieren. CFDs ermöglichen es Ihnen als Trader, mit einem geringen Kapitaleinsatz die Kursbewegungen eines Basiswertes 1:1 abzubilden. Die Funktionsweise ist einfach zu verstehen und das tägliche Handling unkompliziert. Trotz aller Eignung für Einsteiger, gehören CFDs ganz klar in die Risikoklasse der hochspekulativen Finanzprodukte.

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Stefan Böhm
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