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So finden Sie den richtigen CFD-Broker!

Was ist ein CFD-Broker?

Sie wissen bereits seit meinem Artikel "CFDs Definition: Das müssen Sie wissen", was CFDs sind. Nun haben Sie sich also dazu entschieden, CFDs zu handeln. Das ist schön und gut ;) Aber neben dem nötigen CFD-Wissen benötigen Sie als ersten Schritt vor allem einen Broker, der auf den Handel von CFDs (den sogenannten Differenz-Kontrakten) spezialisiert ist. Denn Sie können CFDs nicht wie z.B. Aktien, Zertifikate oder Optionsscheine über die Börse handeln. Das geht nur mit einem CFD-Broker.

Doch was macht eigentlich ein CFD-Broker? Im Wesentlichen stellt er Ihnen eine Fülle von Basiswerten wie Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Derivate bereit, verwaltet Ihr Depot und ist so leicht zu finden wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen. Denn CFDs haben sich mittlerweile ähnlich etabliert wie Aktien. Dementsprechend viele CFD-Broker tummeln sich am Markt.

Woran erkennen Sie einen guten CFD-Broker?

Wie schon gesagt, ist die Auswahl riesig. Wie erkennen Sie also, welcher Broker seriös ist und Ihnen das beste Gesamtpaket für Ihr Geld bietet? Hier ein paar Auswahlkriterien, auf die Sie unbedingt achten sollten.

CFD-Auswahl:

Bietet der Broker nur einzelne Basiswerte, auf die Sie CFDs handeln können, oder viele verschiedene? Wie viele Indizes, Aktien, Futures, Währungen und Rohstoffe stehen für Ihr CFD-Trading zur Auswahl? Sollten Sie aber z.B. nur CFDs auf den DAX und die wichtigsten Aktien handeln wollen, spielt die Menge der verfügbaren Basiswerte für Sie natürlich keine große Rolle.

CFD-Trading-Plattform:

Bietet Ihnen Ihr Broker eine speziell für den CFD-Handel vorgesehene Software? Falls ja, zeigt Ihnen diese auch (kostenlos!) Realtime-Kurse an und bietet das Trading direkt aus dem Chart sowie die wichtigsten charttechnischen Analyse-Tools an? Falls nicht, sollten Sie sich wo anders umschauen.

Risikomanagement und Money-Management:

Als CFD-Trader sind Sie gut beraten, wenn Sie auf Anbieter mit innovativem Risikomanagement und Money-Management setzen. Stop-Loss-Orders, Trailing-Stopps, Limit-Orders und Take-Profit-Orders sollten unbedingt zum Repertoire gehören. Die Übersichtlichkeit und Vielfältigkeit der Ordermaske kann entscheidend sein für einen erfolgreichen CFD-Handel. Testen Sie das mit einem Demokonto!

Margin / Sicherheitsleistung:

Viele Broker werben mit einer niedrigen Margin. Das bedeutet für Sie: Sie können mit wenig eigenem Kapital mit Ihren Trades ein großes Rad drehen. Eine besonders niedrige Margin ist aber aus meiner Sicht kein Kriterium für einen guten CFD-Broker. Die Hebelwirkung ist im CFD-Handel ohnehin groß und Sie sollten Ihr Konto nicht bis zum Anschlag ausreizen. Denn das birgt die Gefahr eines Margin Calls.

Was kostet ein CFD-Broker?

CFD-Broker Kosten

Keine Frage, umsonst wird Ihnen kein CFD-Broker seine Dienste anbieten. Deshalb sollten Sie die Gebühren-Komponente in Ihren Vergleich einbeziehen. Hier mal ein kleiner Vorgeschmack: Spreads, Kommissionen, Gebühren, pauschale Entgelte, Kosten für Kursversorgung, Inaktivitätsgebühr! Alles klar?

Um es etwas zu vereinfachen: Der größte und wesentliche Kostenfaktor für Sie als Privatanleger ist sicherlich der Spread (Geld-Brief-Spanne). Der Spread ist der preisliche Unterschied zwischen Verkaufskurs (Geldkurs) und Kaufkurs (Briefkurs). Je größer dieser Spread ist, umso länger brauchen Sie, um mit Ihrem Trade die Gewinnzone zu erreichen. Als CFD-Anleger kaufen Sie immer zum höheren (teureren) Briefkurs, den der Händler/Makler stellt - und Sie verkaufen zum niedrigeren Geldkurs. Hier unterscheiden sich die Broker nicht unerheblich.

Mit der Wahl eines CFD-Brokers mit geringem Spread können Sie viel Geld sparen. Allerdings kann ein besonders niedriger Spread auch ein Lockangebot sein. Denn der CFD-Broker behält sich die Möglichkeit vor, den Spread in schwierigen Marktphasen zu erhöhen. Was nützt Ihnen ein niedriger Spread, wenn Ihre Order bei starken Kursbewegung zu spät und zu ungünstigen Konditionen ausgeführt wird? Die Qualität des Service ist daher ebenso wichtig wie die Höhe des Spread. Zusätzliche Gebühren wie z.B. pauschale Entgelte sollten möglichst nicht anfallen und sind aus meiner Sicht kein Zeichen für einen guten CFD-Broker.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Bei CFDs ist es, wie bei den meisten Finanzprodukten: Das Preis-/ Leistungs-verhältnis der einzelnen Anbieter unterscheidet sich oft erheblich. Sie sind immer gut beraten, wenn Sie selbst sorgfältig vergleichen. Die Höhe des Spread ist sicher ein wichtiges Kriterium. Noch wichtiger sind aber aus meiner Sicht die Qualität des Service, die Nutzerfreundlichkeit der Handelsplattform und die Schnelligkeit der Orderausführung - auch in schwierigen Marktphasen.

Um das herauszufinden, sollten Sie den CFD-Broker testen. Die meisten bieten dafür ein Demokonto an. "Nerven" Sie ebenso den Kundenservice mit Anfragen - schriftlich und telefonisch - um die Qualität der Dienstleistung zu testen.

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Stefan Böhm
Bildquellen:
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