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3 Warnsignale für unseriöse Anbieter - Teil 2

Gehen Sie bei Ihrer Geldanlage behutsam vor!

Sichere Renditen in nennenswerter Größenordnung sind derzeit mit Anlageformen wie z.B. Tagesgeld und Festgeld nicht zu erzielen. Hoch-Zeiten also für Anlagebetrüger, die ahnungslose Opfer unter Vortäuschung falscher Tatsachen anlocken. Das darf Ihnen nicht passieren! 

In meiner Infografik "Vier Warnsignale für unseriöse Anbieter" habe ich Ihnen bereits wichtige Hinweise gegeben, wie Sie sich vor Anlagebetrügern schützen. Da das Thema sehr wichtig und umfangreich ist, ergänze ich Teil 1 durch die nachfolgende Infografik "3 Warnsignale für unseriöse Anbieter", um Ihnen bzw. Ihrer Geldanlage den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten. Informieren Sie sich und kontaktieren Sie mich bitte, wenn Sie Fragen auf dem Herzen haben.

Anlagebetrüger, Rendite, Geldanlage
www.boehms-dax-strategie.de
Unter Angabe von www.boehms-dax-strategie.de dürfen Sie die Grafik für eigene Zwecke nutzen.

Geldanlage: Undurchsichtige Angebote

Beim Thema "Geldanlage" muss Ihnen klar sein, in welches Produkt Sie investieren. Ein Prospekt sollte also so strukturiert sein, dass Sie verstehen, womit Sie zukünftig Ihre Renditen erzielen sollen und wo die Risiken lauern. Fehlt der Hinweis auf potenzielle Risiken und werden sie bewusst kleingeredet - Finger weg! Wann immer die Rede ist von geheimen, exklusiven, extra-konstruierten oder nur für eine kurze Zeit erhältlichen Systemen, sollten Sie das Stück Papier in Ihren Händen nur noch zum Heizen nutzen!

Geldanlage: Unklare Ausstiegsmöglichkeiten

Mehrjährige Vertragslaufzeiten ohne Ausstiegsmöglichkeit sind nicht per se nachteilig. Sie sollten solche Verträge aber nur mit Anbietern abschließen, an deren Seriosität keinerlei Zweifel besteht. Ist die Vertragslaufzeit überhaupt nicht näher definiert, rate ich Ihnen von einer Unterschrift in jedem Fall dringend ab!

Auch wenn Sie ein Geschäft innerhalb einer bestimmten Frist widerrufen können, bleiben Sie kritisch. Ein Widerruf schützt Sie nicht zwingend vor finanziellen Verlusten! Deshalb müssen Sie vor Vertragsabschluss klären, welche Rückzahlungen Sie tatsächlich erhalten. Bei Wertpapier-Geschäften rate ich Ihnen: Informieren Sie sich, ob es für das Produkt einen liquiden Markt gibt.

Geldanlage: Überweisungen ins Ausland

Der Sitz der Firma ist ein eigenes Thema, auf das ich zu einem späteren Zeitpunkt in weiteren Infografiken zu sprechen kommen werde. Von Überweisungen auf ausländische Konten rate ich aber pauschal ab! Sie geben damit nämlich die Kontrolle komplett aus der Hand. Zumal solch eine Transaktion mit Extra-Kosten verbunden ist. Also Vorsicht!

Geldanlage: Weitere Warnsignale für unseriöse Anbieter

Investment auf Probe: Hierbei locken Sie Anlagebetrüger mit dem Angebot, zunächst einen kleineren Betrag probeweise zu investieren. Dass Sie keine Informationen über das Unternehmen recherchieren können, begründen Betrüger häufig so: "Es handelt sich um noch junge Unternehmen mit aussichtsreichen Geschäftsideen – ein exklusiver Geheimtipp nur für Sie!" Nach kurzer Zeit berichtet der mysteriöse Anlageanbieter dann vom großen Erfolg der Anlage und fordert Sie auf, künftig höhere Beträge zu investieren. Fatal!

Schneeballsystem: In diesem Fall bemühen sich unseriöse Anbieter, Sie zur Investition in vermeintlich lukrative Anlagegeschäfte zu überreden. Die Gelder werden jedoch nicht investiert. Sie dienen allein zur Ausschüttung oder Rückzahlung an frühere Anleger. Für Sie als Anleger ist dieses sogenannte Schneeballsystem meist nicht erkennbar. Klassische Warnzeichen: Die Anlage und deren hohe Rendite werden in Hochglanzprospekten vorgetäuscht.

Unbefugt erteilte Orders: Reagieren Sie nicht auf ungebetene Anrufe, Faxe oder E-Mails von Unbekannten mit dem Hinweis auf vermeintliche Schnäppchen oder Gewinn-Mitteilungen oder Aufforderungen Ihre Konto- und Depot-Daten preiszugeben. Auch nicht, wenn sich die Kontaktperson als Mitarbeiter der BaFin ausgibt. Ansonsten kann es Ihnen passieren, dass nicht berechtigte Personen Wertpapiergeschäfte ohne Ihr Wissen in Auftrag geben, um den Kurs steigen zu lassen. Dies betrifft insbesondere Geschäfte in illiquiden ausländischen Werten des Open Market (Freiverkehr).

Hohe Provisionen: Verschaffen Sie sich anhand Ihrer Unterlagen einen Überblick darüber, welcher Anteil Ihrer Anlagesumme für Kosten, Gebühren und Provisionen verwendet werden soll. Oftmals sind diese Angaben im Kleingedruckten versteckt, das Anleger gerne überlesen. Lese-Faulheit ist hier unangebracht! Seien Sie insbesondere bei Termingeschäften und dem Daytrading vorsichtig. Hier fallen in der Regel für jede Transaktion hohe Gebühren an. Der Anlageanbieter ist an einer großen Zahl von Geschäften interessiert. Die Gebühren sind oft so hoch, dass Sie unter dem Strich kaum Gewinne erzielen können. Vielmehr wird neben möglichen Erträgen auch Ihr gesamtes eingesetztes Kapital in kurzer Zeit von den Kosten verschlungen.

Inhaber- und Orderschuldverschreibungen: Grundsätzlich benötigen Unternehmen, die Einlagen oder andere unbedingt rückzahlbare Gelder entgegennehmen, von der BaFin eine Lizenz. Es gibt aber Ausnahmen: Wenn der Rückzahlungsanspruch in einer Inhaber- oder Orderschuldverschreibung verbrieft wird, benötigt das Unternehmen, das sich auf diese Weise Kapital verschaffen möchte, keine Erlaubnis. Als Anleger sollten Sie auf solche Angebote nur eingehen, wenn Sie das Unternehmen kennen und davon überzeugt sind, dass es seinen Verpflichtungen nachkommen kann. 

Sonstige Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen: Bei vielen anderen Anlageformen hängt die Höhe des Rückzahlungsanspruchs von Umständen ab, deren Entwicklung bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbar ist. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass für Sie kein sicherer Rückzahlungsanspruch existiert! Ob bei solchen Angeboten eine Erlaubnispflicht besteht, hängt von deren rechtlicher Ausgestaltung ab. Diese kann in vielerlei Hinsicht unterschiedlich sein. Wichtig: Selbst wenn das Unternehmen von der BaFin beaufsichtigt wird, ändert dies nichts daran, dass Sie Ihr Geld verlieren können!

Geldanlage: Mein Fazit

Keine Geldanlage ist so attraktiv, dass sie es wert wäre, alle Bedenken über Bord zu werfen. Kommt Ihnen etwas zu gut vor, um wahr zu sein, dann nehmen Sie diese Warnung bzw. Ihr Bauchgefühl bitte ernst. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, mir zu schreiben, wenn Sie verunsichert sind und Fragen zum Thema haben. 

Ich bin gerne für Sie da,

Ihr Stefan Böhm

P.S. Wie Sie sich am besten zu Ihrer eigenen Sicherheit über seriöse und unseriöse Anbieter informieren, erfahren Sie in meiner Infografik "Vier Warnsignale für unseriöse Anbieter". 

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