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Begrenzen Sie Ihre Verluste – Losers Average Losers!

Was diese Grundregel bedeutet und warum Sie sie unbedingt beachten sollten!

Damit Sie an der Börse erfolgreich sind, müssen Sie einige Grundregeln beachten. Eine der wichtigsten lautet: Vermeiden Sie die „Verlustspirale “!

Verlieren Sie mit einer Position 5 Prozent, dann reichen (gerundet) in etwa 5 Prozent aus, um den Verlust auszugleichen. Verlieren Sie aber satte 50 Prozent, dann braucht es eine Kursverdopplung, um wieder den Einstandskurs zu erreichen. Unsere Tabelle legt den Zusammenhang schonungslos offen:

Info

info Die Verlustspirale: Eine Prozentrechnung

Wenn Sie ...% verlieren, müssen Sie ...% wieder gewinnen, um den Einstandskurs wieder zu erreichen:

-5,0% -10,0% -15,0% -20,0% -25,0% -30,0% -35,0%
+5,3% +11,1% +17,6% +25,0% +33,3% +42,9% +53,8%

-40,0% -50,0% -55,0% -60,0% -70,0% -80,0% -90,0%
+66,7% +100,0% +122,2% +150,0% +233,3% +400,0% +900,0%

Psychologisches Eigentor

Unterscheiden Sie zwischen aktiver Anlage und Aktiensparen. Sie kaufen bei der aktiven Anlage keine Verlustpositionen nach, um Ihren Einstandskurs zu senken. Es mag Ausnahmen von dieser Regel geben, aber in den allermeisten Fällen führt dies zu erheblichen Verlusten. Definieren Sie Ihr Ausstiegsszenario bevor Sie eine Position eröffnen – immer!

Drei Faktoren stehen von vornherein fest: Der Einstiegskurs und die potenzielle Verlustbegrenzung. Das Risiko für das Depot ergibt sich dann zwangsläufig durch die Positionsgröße. Selbstredend sollte eine Position, egal wie verlockend die Ausgangssituation erscheinen mag, im Verlustfall eine gewisse Größenordnung nie überschreiten. Ignorieren Sie diese Herangehensweise, ist ein großer Verlust nur eine Frage der Zeit. Versprochen, auch wenn es schmerzt.

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info Die Fakten

- Der Einstiegskurs und die potenzielle Verlustbegrenzung müssen vor einem Trade feststehen. Damit ist auch das Depotrisiko definiert

- Verlustpositionen nachzukaufen wird in den allermeisten Fällen zu erheblichen Verlusten führen

- Trotz aller Strategien und Kniffe sind Gewinne an der Börse auch für Profis nicht 100prozentig planbar

Fazit

sprechblase Kurz und kompakt

„Losers Average Losers“ – so hat es die legendäre Wall-Street-Größe Paul Tudor Jones ausgedrückt. Nur Verlierer kaufen Verlustpositionen nach, um ihren Einstandskurs zu senken. Profis beschäftigen sich in aller Regel mit ihrem möglichen Verlust. Sie wissen ganz genau, dass, trotz aller Technik und der besten Strategien, Profite an der Börse nicht 100prozentig planbar sind.

Sich einen Verlust nicht eingestehen zu wollen, auf welch unnötigen Grund auch immer, ist der Hauptfehler privater Anleger. Bitte glauben Sie uns: „Abwarten“ ist keine erprobte Strategie. Nicht für aktive Anleger.

Lars Erichsen
Wenig Zeit?
Bildquellen:
vchalup - Fotolia.com
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