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Dreht Janet Yellen an der Zinsschraube?

Wie entscheidet sich die Chefin der US-Notenbank Fed?

Die Zinsdebatte im Zusammenhang mit der Politik der Notenbank beschränkt sich nicht auf Europa. Auch in den USA dreht das Federal Reserve System (Fed) unter Chefin Janet Yellen an der Zins-Schraube. Allerdings andersherum als Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB).

In den USA war der Plan angesichts einer erholten, florierenden Wirtschaft, die Zinsen nach und nach zu erhöhen. Unter anderem um neue Immobilien-Preisblasen zu verhindern. Die US-Notenbank Fed erhöht die Zinsen tatsächlich, aber nicht so stark und regelmäßig, wie vorgesehen. Du fragst Dich warum? Das kann ich Dir einfach erklären: Weil es der US-Wirtschaft nicht so gut geht, wie angenommen.

EZB vs. Fed

Hinsichtlich der Wirtschaftslage spielen die US-Notenbank und die Markt-Teilnehmer Ping Pong. Die Fed weicht von ihrem ursprünglichen Plan ab und revidiert ihre Einschätzung der Wirtschaftslage. Das wiederum verunsichert die Anleger. Dich vielleicht auch? Diese Unsicherheit ist kein Klima, in dem eine Wirtschaft blüht und gedeiht. So gibt Janet Yellen oft ein unglückliches Bild ab. Sie wirkt, als reagiere sie von Tag zu Tag ohne langfristiges Konzept.

Das kann ich Mario Draghi nicht vorwerfen! Konsequente Zinssenkung ist sein Credo. Davon weicht er seit langem nicht ab. Von Zinserhöhungen, selbst moderaten wie in den USA, sind wir in Europa weit entfernt. Das hast Du sicher schon bemerkt.

Fed-Entscheidung: Auf diese Szenarien musst Du Dich als Anleger gründlich vorbereiten!

Ich vermute, dass die gegensätzliche Politik der beiden Notenbanken Janet Yellen dazu veranlasst, allenfalls zögerlich an der Zinsschraube zu drehen. Es heißt also weiterhin EZB vs. Fed und die beiden großen Notenbanken bleiben auf gegensätzlichem Kurs. 

Das verunsichert den Markt und könnte den Euro weiter schwächen, was wiederum problematisch für amerikanische Unternehmen wäre. Hinsichtlich kommender Entscheidungen der US-Notenbank prognostiziere ich nur, dass mit allem zu rechnen ist. Von einer konsistenten Geldpolitik ist das US-Institut so weit entfernt wie sein europäisches Pendant von einer Zinserhöhung.

Mein Tipp

Für Dich als Anleger bedeutet das, am Ball zu bleiben! Nichts wirkt sich so unmittelbar auf die Aktienmärkte aus wie Fed-Entscheidungen. Daher solltest Du keine dieser Entscheidungen verpassen. Aktien mögen es, wenn die Zinsen sinken und sie hassen es, wenn die Zinsen steigen. Dieser Mechanismus wird sich nicht ändern, egal was Yellen und Draghi tun.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Geldanlage.

Wir sehen uns, Du mich auf jeden Fall.

Dein Lars Erichsen

Lars Erichsen
Bildquellen:
GongTo - shutterstock.com
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