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So erkennst Du Millionäre!

Und wie wird man vielleicht sogar selbst zum Millionär?

Millionär sein, was heißt das eigentlich? Vor langer Zeit saßen wir im Kreise einiger Zivildienstleistender zusammen und haben uns gesagt: „Wir wollen Millionäre werden!“ Noch zu D-Mark-Zeiten – heute ginge es um rund 500.000 Euro - gingen wir davon aus, dass eine Million reichen würde, um nie wieder arbeiten zu müssen. Heute wissen wir, dass das in den meisten Fällen utopisch ist.

Aber wie erkennt man überhaupt Millionäre? Gibt es besondere Merkmale? Ich habe zuerst versucht Google zu fragen, denn Google weiß alles. Aber nein, Google weiß auch keinen Rat, wie tragisch.

Nun gibt es ja doch einige Gesetzmäßigkeiten, anhand derer man Millionäre erkennt. Um es vorweg zu nehmen: Millionäre erkennt man – in der Regel jedenfalls – nicht anhand der Anzahl ihrer Statussymbole.

Diejenigen, die ich kennengelernt habe, tragen ihren Reichtum nur sehr selten zur Schau. Das sind eben nicht diejenigen, die im Cabrio mit der Rolex am Handgelenk durch die City cruisen. Denjenigen, die es geschafft haben, sieht man das oft gar nicht an.

Denjenigen, die möchten, dass andere denken, sie hätten es geschafft, sieht man es allerdings auch an. Sie selber nehmen es aber nicht immer so wahr.

Was haben die meisten Millionäre gemeinsam?

Es gibt aber sehr wohl einige Punkte, die haben die meisten Millionäre gemeinsam. Nämlich, wie sie an das Thema Geld herangehen und wie sie damit umgehen:

1. Der Zins- und Zinseszinseffekt

Wenn Du im Durchschnitt 7 Prozent Rendite erhältst, dann verdoppelt sich dein Kapital rund alle 7 bis 8 Jahre. Aber dafür musst Du Dein Geld schützen, was mich zum nächsten Punkt bringt.

2. Konsum/Konsumkredite

Konsumverzicht – gerade da, wo der Konsum nicht unbedingt notwendig ist – ist ein ganz großer Baustein. Leider geht bei vielen ein steigendes Einkommen auch mit steigendem Konsum einher. Daher ist ein hohes Einkommen allein noch keine Garantie dafür, Millionär zu werden.

Aus den USA kennt man beispielsweise die ausufernde Inanspruchnahme von Kreditkarten, die dort häufig zu Überschuldung führt. Und: Konsumkredite sind immer vermögensschädlich.

3. Spekulationen/Aktien auf Kredit

Wie viele von euch wissen, setze ich in der Altersvorsorge auf Aktien. Aber dafür würde ich nie einen Kredit aufnehmen. Läuft der Markt gegen mich, dann würde mich das in meiner Altersvorsorge um Jahre zurückwerfen.

4. Monatliche Fixkosten

Hier solltest Du eine gesunde Balance finden. Ich zum Beispiel gönne mir ein Sky-Abo, weil ich gerne Fußball schaue. Das könnte ich mir aber auch genauso gut sparen. Ebenso solltest Du Deine Versicherungen immer wieder auf den Prüfstand stellen. Liste Deine monatlichen Ausgaben auf und überlege Dir, wo Du sparen kannst.

5. Um die Geldanlage kümmern

Ob Du monatlich in ETFs sparst oder Dich mit der Materie auskennst und monatlich in Aktien sparst, spielt erst mal keine Rolle. Wichtig ist zunächst, dass Du überhaupt etwas unternimmst. Steter Tropfen höhlt den Stein.

Fazit

sprechblase Kurz und kompakt

Lass Dich nicht von Äußerlichkeiten blenden. Millionäre erkennt man nur selten an ihren Statussymbolen. Und für Dich die einfache Formel, wie Du selbst Millionär werden kannst: Gib einfach viel weniger Geld aus, als Du einnimmst!

Lars Erichsen
Wenig Zeit?
Bildquellen:
ATLAS RESEARCH GmbH
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