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Die 200-Tage-Linie (EMA 200)

Grundlagen der Charttechnik, Teil 1

Wie Sie vielleicht wissen, betrachte ich den Markt auch unter technischen Aspekten. Beim Ein- und Ausstieg hat sich diese Herangehensweise bewährt und führt kombiniert mit der Fundamentalanalyse zu besseren Ergebnissen. Ich möchte Sie daher an dieser Stelle mit einigen Grundlagen der Charttechnik vertraut machen. Dabei geht es weniger um die Berechnung der Indikatoren als vielmehr ihren Nutzen im Alltag als Anleger.

Gleitende Durchschnitte

Die Betrachtung der so genannten „Gleitenden Durchschnitte“ gehört zum Standard jeder charttechnischen Analyse. Gleitende Durchschnittslinien lassen sich in praktisch allen Chart-Programmen automatisch berechnen und anzeigen. Es handelt sich bei ihnen um eine geglättete Darstellung des Kursverlaufs. Dabei kommen verschiedene Perioden zum Einsatz.

Die 200-Tage-Linie

Der EMA 200 (Exponential Moving Average), also die 200-Tage-Linie, ist einer der am meisten beachteten Signalgeber in der Börsenwelt. Die Interpretation ist so simpel wie einleuchtend: Handelt ein Basiswert, gleich ob Index, Aktie, Rohstoff oder Währung, oberhalb der 200-Tage-Linie, dann befindet er sich in einem Aufwärtstrend und dementsprechend unterhalb der Linie in einem Abwärtstrend. Nach klassischer Betrachtung entspricht das Schneiden der Linie (durch die graphische Darstellung des Kursverlaufes) von unten nach oben einem starken Kaufsignal und umgekehrt einem Verkaufssignal.

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Die Fakten

    - Die technische Analyse ist ein wichtiges Timing-Hilfsmittel

    - Gleitende Durschnitte lassen sich automatisch berechnen und anzeigen. Sie glätten den Kursverlauf

    - EMA steht für Exponential Moving Average. Es gibt auch „einfache gleitende Durchschnitte (Simple Moving Average)

    - Der EMA 200 ist der vermutlich bekannteste Signalgeber der Chartanalyse und wird auch als 200-Tage-Linie bezeichnet.

      Fazit

      sprechblase Kurz und kompakt

      Weder Kauf- noch Verkaufsentscheidungen sollten allein auf Basis eines Indikators gefällt werden. Gerade im etwas aktiveren Handel an der Börse ist der Blick auf die 200-Tage-Linie allerdings ein sinnvolles Hilfsmittel bei der Beantwortung der Fragen: Wo stehen wir eigentlich? In welche Richtung zeigt der Trend? Notiert eine Aktie dauerhaft oder wenigstens über lange Zeit über der 200-Tage-Linie, dann spricht dies für Trendstärke und dafür, dass der Wert auch für die langfristige Anlage attraktiv ist.

      Lars Erichsen
      Wenig Zeit?
      Bildquellen:
      Market Maker
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