++ Most Wanted – Über diese Aktien spricht der Markt! --> Heute gratis sichern ++

6 Regeln für ETF-Geldanlagen

Das müssen Sie beim ETF-Handel beachten!

Da ETFs bei Anlegern äußerst beliebt sind, habe ich Ihnen bereits einiges ETF-Grundwissen für Eilige zusammengestellt:

Dieses ETF-Wissen kompakt ergänze ich für Sie nun noch mit der nachfolgenden Infografik "6 Regeln für ETF-Geldanlagen".

ETF-Geldanlagen
www.boehms-dax-strategie.de
Unter Angabe von www.boehms-dax-strategie.de dürfen Sie die Grafik für eigene Zwecke nutzen.

1. Informieren Sie sich über ETFs!

Wie bei jeder Geldanlage gilt auch bei ETFs: Kaufen Sie nichts, was Sie nicht verstehen! Erst, wenn Sie verstehen, wie ETFs funktionieren, welche Chancen und Risiken ETFs mit sich bringen und wie Sie zwischen verschiedenen ETF-Typen differenzieren können, ist es Ihnen möglich, eine vernünftige Investment-Entscheidung zu treffen - ohne ein böses Erwachen zu erleben.

2. Definieren Sie Investmentziele!

Die wichtigsten Fragen, die Sie sich vor einem ETF-Investment stellen sollten, lauten:

  1. Was ist Ihr Anlagehorizont, wie lange wollen Sie Ihr Geld anlegen?
  2. Welchen Ertrag wollen Sie durch eine ETF-Geldanlage erzielen?
  3. Ist Ihr Ertragsziel absolut, haben Sie einen bestimmten Betrag im Sinn?
  4. Oder: Wollen Sie eine festgelegte Mindestrendite erzielen bzw. streben eine bestimmte Rendite im Vergleich zu einer Benchmark an?
  5. Wollen Sie über einen Sparplan über einen längeren Zeitraum immer wieder kleinere Beträge investieren oder bevorzugen Sie eine größere Einmalanlage?

Je nachdem, wie Ihre Antworten ausfallen, müssen Sie Ihre Finanzprodukte auswählen. Sollen es renditestarke Aktien-ETFs sein, weniger schwankungsanfällige Renten-ETFs oder "nur" sparplanfähige ETFs? Und vergessen Sie nie: Je höher die Rendite, umso höher das Risiko!

3. Ermitteln Sie Ihr Risikoprofil!

Machen Sie sich bewusst, wie hoch Ihre Risikobereitschaft ist! Wie viel Verlust können Sie verkraften, ohne in Panik auszubrechen? Wenn Sie sich eher als konservativen Anleger einstufen (siehe dazu: "Welcher Anleger-Typ sind Sie?"), sollte der Anteil an Renten-ETFs in Ihrem Depot überwiegen. Sind Sie eher risikofreudig - oder positiver formuliert - chancenorientiert, sollten Sie Aktien-ETFs übergewichten und können auch risikoreichere ETFs (z.B. Emerging Markets) in Ihr Portfolio buchen.

4. Informieren Sie sich über den Index!

Natürlich müssen Sie sich auch über den zugrundeliegenden Index Ihres ETFs ausgiebig informieren, denn manche Index-Konzepte sind nicht einfach nachzuvollziehen. Sie müssen z.B. verstehen, wie sich dieser zusammensetzt und berechnet. Denn nur die Entwicklung des Index entscheidet bei einem ETF-Investment über Ihren Gewinn bzw. Verlust.

Des Weiteren sollten Sie wissen, wie breit der Index gestreut ist, denn das entscheidet auch darüber, ob ETFs auf weitere Indizes als Ergänzung des Depots sinnvoll sein können - Stichwort "Risikostreuung"!

MEIN TIPP: Fokussieren Sie sich vor allem als Einsteiger auf große und bekannte Indizes wie z.B. den MSCI World, den Stoxx Europe 600 oder den DAX! Lassen Sie die Finger von exotischen Indexkonstruktionen, die Sie nicht durchschauen. Der Vorteil von ETFs liegt in ihrer Transparenz.

5. Informieren Sie sich über den ETF-Anbieter!

Generell rate ich Ihnen, sich an den größeren Anbietern zu orientieren, da diese eine größere Verlässlichkeit bieten und das Risiko einer Insolvenz geringer ist. Außerdem bieten diese Ihnen in der Regel einen guten Service und ausreichend Informationen zur Kursentwicklung Ihrer ETFs und deren zugrundeliegenden Indizes . Des Weiteren kooperieren viele große ETF-Anbieter mit Direktbanken oder Online-Brokern. Dadurch erhalten Sie deren ETFs dort günstiger, da in diesen Fällen meist die Transaktionsgebühren wegfallen.

6. Prüfen Sie die Ausrichtung Ihres Depots!

Machen Sie sich außerdem bewusst, wie Sie Ihr Portfolio ausrichten wollen. Stellen Sie sich dazu folgende Fragen:

  1. Passen die gewählten ETFs in Ihr Depot oder verändert sich dadurch das Gesamtrisiko Ihres Portfolios in eine ungewünschte Richtung?
  2. Entspricht die Ausrichtung Ihres Depots Ihrem noch verbleibenden Anlagehorizont?
  3. Befinden Sie sich noch am Anfang eines auf mehrere Jahre angelegten Investmenthorizonts?
  4. Können Sie einen größeren Prozentteil Ihres Anlagevermögens in Aktien- oder Rohstoff-ETFs stecken?
'; exit-intend
exit-intend-close