A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

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Was ist eine Risikoprämie?

Der Begriff der Risikoprämie wird in verschiedenen Bereichen wie dem Controlling, der Versicherungswirtschaft und dem Außenhandel verwendet. Für Anleger ist aber die Verwendung bei Anleihen die geläufigste. Steht es um die Bonität eines Schuldners schlecht, verlangt der Markt höhere Zinsen. Dieser Aufschlag wird als Risikoprämie bezeichnet, weil der Käufer der Anleihe sich das höhere Risiko eines Zahlungsausfalls vergüten lassen will.

Häufig wird auch die Anleihe eines Schuldners höchster Bonität als Referenzanleihe herangezogen. Die Zinsaufschläge bei den Anleihen anderer Schuldner werden dann als Risikoprämie bezeichnet. In der Eurozone gelten z. B. die deutschen Bundesanleihen als Referenzanleihe mit dem niedrigsten Zinssatz. Für die Staatsanleihen anderer Euro-Länder wie z. B. Spanien, Italien oder Griechenland gelten höhere Zinssätze. Die Differenz zum Zinssatz für deutsche Bundesanleihen stellt eine Risikoprämie dar.

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