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A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

Team Böhms-DAX-Strategie
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Lars Erichsen

Was sind Zinsen?

Wenn Ihnen jemand Geld leiht, dann bezahlen Sie für diesen Kredit eine Gebühr - Zinsen. Im weitesten Sinne lässt sich daher bei Zinsen von einer Art Leihgebühr für Geld sprechen. Über die Höhe von Zinsen entscheiden grundsätzlich beide Vertragspartner, also der Gläubiger und der Schuldner. Da es allerdings einen effizienten Markt für Kapital gibt, liegen Zinskonditionen verschiedener Kreditgeber bei identischem Risiko in der Regel nahe beieinander.

Info

info Beispiel

Das Wort Zins beschreibt den Zinssatz, also den prozentualen Anteil der Gebühr, gemessen an der Finanzierungssumme. Wenn Sie für einen Kredit von 10.000 Euro in einem Jahr 500 Euro als Leihgebühr zahlen müssen, dann beträgt der Zinssatz 5 Prozent (500 Euro / 10.000 Euro). Oftmals wird aber auch die konkrete Leihgebühr selbst als Zins bezeichnet. Im Beispiel sind dies die 500 Euro.

Wenn Privatanleger über Zinsen sprechen, handelt es sich einerseits um Kreditzinsen für beispielsweise eine Immobilie oder eine andere Anschaffung, andererseits um Anlagezinsen. Anlagezinsen werden Ihnen gutgeschrieben für Geld, das Sie selbst verliehen haben, z. B. an eine Bank. Wenn Sie Kapital anlegen, nach einem Jahr Zinsen ausgezahlt bekommen und diese auf dem Anlagekonto verbleiben, werden diese Zinsen im folgenden Jahr ebenfalls verzinst. Man spricht dann vom Zinseszinseffekt.

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