A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

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Was sind Devisen?

Der Begriff Devisen bezeichnet Zahlungsmittel, die in Form einer ausländischen Währung vorhanden sind. Während es sich bei Sorten um Bargeld in Form von Geldscheinen oder Münzen handelt, sind alle unbaren Zahlungsmittel und Konto-guthaben als Devisen definiert. Dabei kann es sich beispielsweise um Fremd-währungskonto-Guthaben bei Kreditinstituten aus dem Ausland, um Wechsel, Schuldverschreibungen in Fremdwährungen oder um Schecks handeln.

Ein weiterer Unterschied zwischen Sorten und Devisen besteht darin, dass Devisen in Form von Buchgeld ausschließlich durch Umbuchung über Konten übertragen und weitergegeben werden - u.a. lassen sich die zahlreichen Devisen am Markt nach ihrer Konvertierbarkeit (Umtauschbarkeit) unterscheiden. Demnach gibt es frei konvertierbare, beschränkt konvertierbare und nicht umtauschbare Währungen. Insbesondere die frei konvertierbaren Währungen sind es, die unter anderem Privatanleger heutzutage im Zuge des Forex-Trading handeln können. 

Darüber hinaus lassen sich Devisen nach ihrer Verfügbarkeit unterscheiden. So existieren zum einen Devisen, die am Kassamarkt gehandelt werden, während der Devisenhandel andererseits auch als Terminhandel stattfindet. Devisen in Form von Buchgeld werden für verschiedene Zwecke genutzt. So sichern beispielsweise größere Unternehmen Auslandsgeschäfte in Fremdwährung häufig über Devisen-Derivate gegen Währungsverluste ab. Aber auch der private Handel mit Devisen hat deutlich zugenommen, sodass Devisen ebenso als Spekulations-Objekt fungieren.

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