A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

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Lars Erichsen

Was ist der Graue Kapitalmarkt?

Der Graue Kapitalmarkt unterliegt nicht wie der Aktienmarkt oder Anleihemarkt und andere Teile des „Weißen Kapitalmarkts" der Finanzaufsicht. Auf dem Grauen Kapitalmarkt tummeln sich Anbieter von geschlossenen Fonds ebenso wie Anbieter von Genussscheinen oder Nachrangdarlehen. Der Graue Kapitalmarkt weist sowohl seriöse Anbieter als auch dubiose Geschäftemacher auf, weswegen Sie bei Investments genauer hinschauen sollten.

In den vergangenen Jahren hat der Gesetzgeber auch für den Grauen Kapitalmarkt Regeln erlassen. Beispielsweise können geschlossene Fonds nun auch BaFin-reguliert als so genannte Publikums-AIF (Alternative Investmentfonds) angeboten werden. In diesem Fall handelt es sich um geschlossene Fonds, die regulatorisch offenen Fondsprodukten nahezu gleichgestellt sind.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Ob Immobilien in Berlin, Container in Mumbai oder Flugzeuge für Indonesien: Am Grauen Kapitalmarkt gibt es jedes Investment. Da Anleger oftmals für mehrere Jahre fest investieren müssen, sollten Sie sich Anlagen gut überlegen. Trotz der regulatorischen Fortschritte gibt es noch immer Anbieter, die im Graubereich agieren. Schauen Sie daher genau hin!

Auch das immer beliebter werdende Crowdfunding zählt für mich zum Bereich des Grauen Kapitalmarkts. Im Gegensatz zu Aktien bekommen Anleger dabei meist keinerlei Sicherheiten und beteiligen sich über Jahre an teils windigen Startups. Vorsicht!

Stefan Böhm
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