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A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

Team Böhms-DAX-Strategie
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Lars Erichsen

Was ist ein Squeeze-Out?

Ein Squeeze-Out ist der zwangsweise Ausschluss von Minderheitsaktionären aus einer Aktiengesellschaft. Ein Squeeze-Out geschieht meist, nachdem ein Mehrheits-Aktionär seine Anteile aufgestockt hat. Nach deutschem Recht steht einem Mehrheits-Aktionär ab 95 Prozent des Grundkapitals zu, die Minderheits-Aktionäre gegen Barabfindung aus dem Unternehmen zu drängen. Der Verlust der Minderheits-Aktionäre muss allerdings voll kompensiert werden. Um Klagen zu vermeiden, fällt die Abfindung für Minderheits-Aktionäre in der Regel fair aus.

Welche Formen gibt es beim Squeeze-Out?

Es gibt zwei häufige Formen des Squeeze-Out: Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Minderheits-Aktionäre im Rahmen eines aktienrechtlichen Squeeze-Out besser geschützt sind, als bei einem Squeeze-Out im Rahmen einer Übernahme.

Im zweiten Fall entsprechen die Konditionen für den Squeeze-Out den Bedingungen, die es im Rahmen eines Übernahmeangebots bereits gab. Insbesondere dann, wenn 90 Prozent des Grundkapitals ein Übernahmeangebot akzeptiert haben, wird angenommen, dass diese Konditionen auch für Minderheits-Aktionäre fair sind. Der Versuch bei einer Übernahme einen höheren Kaufpreis für seine Aktien herauszuschlagen, geht daher meist ins Leere.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Für manche Anleger hat sich die Beteiligung an Squeeze-Out-Verfahren zur Anlagestrategie entwickelt. So genannte Berufskläger legen es darauf an, einer Aktiengesellschaft möglichst lange Steine in den Weg zu legen.

Ziel: Die Entschädigung soll möglichst hoch ausfallen. Das ist aber nur etwas für Profis. Privatanleger sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass ein solches Vorgehen viel Erfahrung und Sachkenntnis voraussetzt.

Stefan Böhm
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