A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

Team Böhms-DAX-Strategie
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Was heißt Exit?

Wenn sich ein Kapitalgeber von einer Investition durch Verkauf trennt, spricht man von Exit. Besonders häufig wird dieser Begriff gebraucht, wenn Risikokapitalgeber, die in einer frühen Phase der Unternehmensentwicklung eingestiegen sind, ihre Anteil wieder verkaufen, z. B. durch einen Börsengang (IPO). Optimal ist es für die Risikokapitalgeber gelaufen, wenn sie dabei hohe Gewinne erzielen. Den Erfolgen in diesem Geschäft stehen aber auch viele Fehlinvestitionen gegenüber, die abgeschrieben werden müssen.

Auch wenn an der Börse eine Sparte eines Unternehmens ausgegliedert wird, spricht man von einem Exit. Beispielsweise können Geschäftsbereiche von Unternehmen abgetrennt und gesondert an die Börse gebracht werden (Spin-off). So hat z. B. Bayer im Jahr 2015 seine Chemiesparte Covestro separat an die Börse gebracht. Möglich ist auch, dass gewisse Geschäftsbereiche an andere Unternehmen verkauft werden. Manchmal kauft auch das Management den Eigentümern einen Teil des Geschäfts ab und führt diesen in einem eigenen Unternehmen weiter (Management-Buy-Out). Alle diese Verfahren werden als Exit bezeichnet.

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