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A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

Team Böhms-DAX-Strategie
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Lars Erichsen

Was ist der Hang-Seng China Enterprises Index (HSCEI)?

Der HSCEI ist der chinesische Index der Festlandaktien, die an der Börse in Hongkong gelistet sind.

Es handelt sich folglich um Unternehmen, die ihren Sitz in der alten Volksrepublik China haben.

Info

info Wussten Sie schon, ...

... obwohl Hongkong Teil Chinas ist, besitzt es nach wie vor in vielen Bereichen einen Sonderstatus. Wenn von China ohne Hongkong die Rede ist, wird daher gerne von „Festlandchina“ (Mainland China) gesprochen. Dabei werden noch andere Territorien und Inseln ausgeschlossen (z. B. Macao), aber Hongkong ist bei weitem das wichtigste.

Der Hang-Seng China Enterprises Index ist nach der Marktkapitalisierung und nach dem Streubesitz gewichtet und enthält 40 Titel. Die Indexzusammensetzung wird quartalsweise überprüft. Der HSCEI ist ein Kurs-Index, es gibt aber auch eine Variante als Performance-Index (siehe „Was ist ein Aktienindex?“). Der Index startete 1994 und wurde bis ins Jahr 1993 zurückgerechnet. Der größtmögliche Anteil je Aktie beträgt zehn Prozent. Die wichtigsten Branchen in Index sind Finanztitel, Konsumgüter und Energiewerte. Die größte Indexgewichtung haben mit China Construction Bank, der ICBS, Bank of China und Ping An Insurance Finanzwerte. Die meisten Vertreter im Index sind chinesische Staatskonzerne oder deren Nachfolgeunternehmen.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Wenn Sie in chinesische Aktien investieren wollen, bietet der HSCEI dafür eine gute Möglichkeit. Allerdings sollten Sie sich darüber im klaren sein, dass der Hang-Seng China Enterprises Index nur einen Teil der chinesischen Wirtschaft widerspiegelt, nämlich die Welt der ehemaligen Staatskonzerne. Meist handelt es sich dabei um Mammutunternehmen, oft aus der Finanzbranche. Kleine und mittlere Privatunternehmen, deren Aktien möglicherweise größere Chancen bieten, kommen im HSCEI praktisch nicht vor.

Stefan Böhm
Bildquellen:
www.lars-erichsen.de
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