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A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

Team Böhms-DAX-Strategie
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Lars Erichsen

Was ist die Vorbörse?

Der vorbörsliche Handel findet auf Handelsplätzen statt, die in der Regel von Banken betrieben werden. Diese Handelsplätze bieten längere Handelszeiten und ermöglichen gegen Gebühr den Handel von Wertpapieren. Der Handel findet ohne Verantwortung der Börse statt und ist weniger liquide. Man spricht von der Vorbörse, wenn vor der Eröffnung der Börse gehandelt wird und von der Nachbörse, wenn nach Börsenschluss gehandelt wird. Beide Begriffe beschreiben den außerbörslichen Handel.

So können auch Derivate (Zertifikate oder Optionsscheine) z. B. auf den DAX oder auch auf einzelne Aktien bereits erwerben, bevor die Börse in Frankfurt den Handel aufgenommen hat oder nachdem der börsliche Handel geendet hat. Die Kursfeststellung der Derivate erfolgt in diesem Fall indikativ, das heißt, auf Basis der von Banken ermittelten „angenommenen“ Kurse. Diese richten sich z. B. nach den Kursen am Futures-Markt.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Vor allem wenn Sie berufstätig sind, bieten Handelsplattformen wie Lang & Schwarz, Tradegate oder auch die Plattform Ihres jeweiligen Brokers eine gute Möglichkeit zum Handeln. 

Doch Vorsicht: Treten unvorhergesehene Ereignisse ein, die auf starke Kursveränderungen bei der nächsten regulären Handelseröffnung an der Börse hindeuten, sind die Handelsbedingungen in der Nach- bzw. Vorbörse oftmals schlecht. Weite Spreads und unrealistische Kurstaxen sind dann häufig die Folge.

Stefan Böhm
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