A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

Team Böhms-DAX-Strategie
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Was ist eine Spekulationssteuer?

Spekulationssteuern fallen in der Regel dann an, wenn ein Investitionsgut innerhalb einer kurzen Frist nach dem Kauf wieder verkauft wird. Vor der Einführung der Abgeltungssteuer lag diese Frist für Aktien bei einem Jahr. Wer Aktien länger als ein Jahr hielt, konnte Gewinne steuerfrei vereinnahmen. Unterhalb einer Haltefrist von einem Jahr fiel der persönliche Steuersatz an. 

Seit Einführung der Abgeltungssteuer unterliegen Kurs-Gewinne immer der Besteuerung, unabhängig von der Haltefrist. Das gilt allerdings nicht für Wertpapiere, die sich bereits vor Einführung der Abgeltungssteuer in Ihrem Besitz befanden.

Wie hoch ist die Spekulationssteuer bei Immobilien?

Auch bei Immobilien gibt es eine Spekulationssteuer. Diese fällt an, wenn eine Immobilien innerhalb von zehn Jahren wieder verkauft wird und nicht mindestens für zwei Jahre vor dem Verkauf selbst bewohnt wurde. Der Veräußerungs-Gewinn wird entsprechend dem persönlichen Einkommenssteuer-Satz des Verkäufers berechnet.

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