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A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

Team Böhms-DAX-Strategie
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Lars Erichsen

Was ist der Beta-Faktor?

Der Beta-Faktor gibt als Kennzahl an, wie stark eine Aktie oder ein Finanzinstrument im Vergleich zum Gesamtmarkt schwankt. Ein Beta-Faktor von 1 bedeutet, dass die Aktie so stark steigt wie der Markt. Darüber zeigt der Beta-Faktor eine stärkere Schwankung an, darunter eine geringere.

In der Praxis wird der Beta-Faktor von Profianlegern wie z. B. Fondsmanagern gerne dazu verwendet, um Positionen in einem Portfolio zu gewichten. Gibt es viele Positionen mit einem hohen Beta-Faktor, dann schwankt das Portfolio stärker als der Gesamtmarkt. Das heißt: Steigt der Gesamtmarkt, dann wächst Ihr Portfolio überdurchschnittlich stark. Umgekehrt fällt Ihr Portfolio aber ebenfalls überdurchschnittlich stark, wenn der Gesamtmarkt fällt. Zentrale Überlegung zur Nutzung des Beta-Faktors bei der Zusammenstellung eines Portfolios ist die Berücksichtigung des Marktrisikos.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Auch wenn der Beta-Faktor als Kennzahl schwierig zu berechnen ist, sollten Sie den Hintergedanken des Beta-Faktors nicht aus den Augen verlieren. Es geht darum, die Risiken einzelner Positionen in einem Portfolio zu messen und in ein Verhältnis zum allgemeinen Marktrisiko zu stellen. 

Wenn z. B. der DAX als Benchmark um 5 Prozent fällt, Ihr Depot aber um 8 Prozent, dann sollten Sie sich die Depotpositionen mit Hilfe des Beta-Faktors einmal genauer anschauen. Zwar greift der Beta-Faktor auf Daten aus der Vergangenheit zurück, doch gibt die Kennzahl Aufschluss über das Risiko von Wertpapieren.

Stefan Böhm
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