A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

Team Böhms-DAX-Strategie
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Lars Erichsen

Was ist die Eigenkapitalquote?

Die Eigenkapitalquote bezeichnet den Anteil des Eigenkapitals an der Gesamtfinanzierung. Je größer die Eigenkapitalquote, desto höher die Bonität des Unternehmens. Auch fallen Kapitalkosten (hauptsächlich Zinsen) bei einem geringeren Anteil an Fremdkapital nicht so stark ins Gewicht.

Unternehmen mit einer hohen Eigenkapitalquote erreichen schneller die Gewinnzone (der Break-even-Point wird schneller erreicht) als Unternehmen mit einem hohen Fremdkapitalanteil, da weniger Zinsen verdient werden müssen.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Bei der Eigenkapitalquote gilt je höher desto besser. Doch sollten Sie immer Unternehmen derselben Branche miteinander vergleichen. Es gibt Branchen, die sind eher auf Fremdkapital angewiesen als andere. Der Branchenvergleich gibt daher besser Aufschluss, ob ein Unternehmen eine gesunde Eigenkapitalquote aufweist oder nicht. Auch ist die Kennzahl nicht allein für die Bonität entscheidend, sondern gibt nur eine erste Orientierung.

Stefan Böhm
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