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A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

Team Böhms-DAX-Strategie
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Lars Erichsen

Was ist ein Hebelzertifikat?

Wie der Name schon sagt: Mit einem Hebelzertifikat (auch: Turbozertifikat, K.O.-Optionsschein, Mini-Future etc.) lassen sich ebenso wie mit einem Optionsschein Kurs-Veränderungen an den Börsen „hebeln“. Das macht ihren Reiz aus: Mit geringem Kapitaleinsatz können Sie hohe Wirkung erzielen. Steigt z. B. der DAX um ein Prozent, dann steigt ein Long-Hebelzertifikat auf den DAX um ein Vielfaches stärker – doch dazu später mehr.

In den letzten Jahren hat das Hebelzertifikat den Optionsschein in der Popularität hinter sich gelassen, was vor allem an seiner einfacheren Funktionsweise liegt. Bei beiden gibt es durch die Hebelwirkung überdurchschnittliche Gewinnchancen, sie bergen aber natürlich auch das Risiko starker Verluste.

Hebelzertifikate sind aber mehr als nur „Zockerpapiere“: Sie erweitern Ihre Handlungsmöglichkeiten als Anleger. So können Sie z. B. mit Short-Hebelzertifikaten in schwierigen Börsenphasen ein Aktien-Depot gegen übermäßige Kursverluste absichern. Dazu kommt als Vorteil die Vielfalt der Basiswerte (Underlyings), auf deren Kursentwicklung Sie mit einem Hebelzertifikat setzen können. Aktien sind da nur die eine Möglichkeit, auch Indizes wie z. B. DAX und Euro Stoxx 50, Baskets aus mehreren Aktien (z. B. einer bestimmten Branche), Devisen, Anleihen und Rohstoffe wie Gold und Silber dienen als Basiswerte.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Investieren Sie wegen des hohen Risikos nur in Hebelzertifikate, wenn Sie schon Börsenerfahrung besitzen.

Weitere praxisorientierte Informationen zu Hebelzertifikaten finden Sie in meiner Börsenschule.

Stefan Böhm
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