A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

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Lars Erichsen

Was ist ein Schwarzer Freitag?

Schwarzer Freitag: Dramatische Kurs-Rückschläge ereigneten sich in der Vergangenheit hin und wieder an Freitagen. Der bekannteste Schwarze Freitag und namensgebend für dieses Phänomen ist der 25. Oktober 1929. Die massiven Kurs-Verluste an diesem Tag, besonders an der Börse in den USA, gelten als Auslöser der folgenden schweren Weltwirtschaftskrise. Deswegen hat sich dieser Tag nicht nur in die Börsen-Geschichte als Schwarzer Freitag eingebrannt.

Dass dramatische Kurs-Entwicklungen jedoch nicht auf den Freitag beschränkt sind, zeigt beispielsweise der 19. Oktober 1987, der als Schwarzer Montag in die Geschichte einging. Damals fiel der Dow-Jones-Index um 22,6 Prozent. Kleinere Kurs-Rutsche gab es auch an anderen Wochentagen, weswegen die Presse dafür ebenfalls geflügelte Worte gefunden hat.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Börsencrashs können an jedem Wochentag geschehen. Der Freitag scheint aber prädestiniert für heftige Kurs-Verluste zu sein. Das kann daran liegen, dass während des bevorstehenden Wochenendes nicht gehandelt werden kann. Stehen politische Entscheidungen an, könnten Anleger den Freitag nutzen, um sich von Aktien zu trennen. Dies kann eine Entwicklung sinkender Kurse verstärken.

Stefan Böhm
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