A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

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Was ist IFRS?

IFRS steht für International Financial Reporting Standards und bezeichnet eine international verbreitete Praxis der Rechnungslegung, die vom International Accounting Standards Committee (IAS) festgelegt wird. Vorteil dieser Praxis ist die bessere Vergleichbarkeit internationaler Unternehmen, z. B. hinsichtlich ihrer Profitabilität.

Berichte und Abschlüsse nach IFRS werden in englischer Sprache verfasst. Ziel der Abschlüsse ist es, über Vermögens-, Finanz- und Ertrags-Lage eines Unternehmens Aufschluss zu geben und die Transparenz zu erhöhen. Obwohl in Deutschland die Bilanzierung nach HGB vorgeschrieben ist, setzen selbst mittelständische Unternehmen inzwischen auf die IFRS und berichten freiwillig nach diesem Standard. Im Vergleich zur Rechnungslegung nach HGB stehen bei IFRS verstärkt Markt-Werte statt Anschaffungskosten in der Bilanz.

Die Bilanzierung nach HGB gilt daher im Gegensatz zu der nach IFRS oder US-GAAP als konservativ, da Aktiva häufig nach den Anschaffungskosten bilanziert werden. Wertsteigerungen werden nicht unmittelbar in der Bilanz erfasst.

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