A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

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Lars Erichsen

Was sind institutionelle Anleger?

Institutionelle Anleger sind in einer weiten Definition Anleger, die ihre Investment-Tätigkeit in Form eines Geschäftsbetriebes führen. Sie können auch von Profi-Anlegern sprechen. Beispiele sind Banken, Versicherungen, Stiftungen, Unternehmen, Investmentgesellschaften sowie staatliche Köperschaften wie der Bund und die Länder.

Institutionelle Anleger investieren häufig regelmäßig, da sie stetig neues Kapital zur Verfügung gestellt bekommen. Während es sich bei Banken und Versicherungen um Kundengelder handelt, müssen Unternehmen Gewinne sicher anlegen. Dabei haben institutionelle Anleger je nach Ausprägung andere Anforderungen an Kapitalerhalt und Verfügbarkeit des angelegten Kapitals. Institutionelle Anleger investieren häufig nicht in Publikumsfonds, wie sie Privatanleger kennen, sondern in eigens für institutionelle Anleger aufgelegte Spezialfonds.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Sie haben sicher auch schon in Markt-Berichten von der Börse gelesen, dass institutionelle Anleger dieses oder jenes Wertpapier gekauft oder verkauft haben und es daher zu starken Kursbewegungen kam. Privatanleger orientieren sich daher gerne am Verhalten der „Institutionellen". 

Das muss aber nicht zu Erfolg führen: Zum einen liegen auch institutionelle Anleger häufig falsch, zum anderen wird in der Regel erst im Nachhinein bekannt, wie sich Profi-Anleger verhalten haben. Die Kursbewegungen sind daher schon geschehen und Sie als Privatanleger hinken hinterher. Verlassen Sie sich besser auf Ihre eigenen Einschätzungen oder auf die unabhängiger Experten.

Stefan Böhm
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