A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

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Lars Erichsen

Was ist Risikomanagement und wie funktioniert es?

Risikomanagement ist ein stetiger Prozess, der darauf angelegt ist, Risiken zu erkennen, zu überwachen, zu analysieren, zu bewerten und zu kontrollieren.

Bei Investments geht mit einem Risikomanagement die Überwachung der bestehenden Positionen einher, die zuvor nach den Kriterien der Asset Allocation aufgebaut wurden. Zentrale Faktoren sind Positionsgröße, die Volatilität der Anlageposition und auch deren Liquidität.

Ihr Ziel als Anleger ist es, das Risiko für Kurs-Verluste zu senken. Das geschieht entweder dadurch, dass Anlageprodukte gekauft werden, die weniger stark schwanken oder aber, dass stärker schwankenden Produkten ein kleinerer Raum im Depot zugestanden wird. Auch die Begrenzung von Verlusten ist Teil des Risikomanagements. Wichtig ist dabei jedoch, dass jeder Anlageposition Schwankungen im Umfang der normalen Markt-Bewegungen zugestanden werden, da es sonst bei üblichen Kursbewegungen zu verfrühten Verkäufen im Sinne des Risikomanagements kommt.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Während institutionelle Anleger aus dem Risikomanagement eine Wissenschaft gemacht haben und viel mit mathematischen Modellen arbeiten, müssen Sie als Privatanleger deutlich weniger Regeln beachten.

Zentrale Vorgabe für Privatanleger sollte sein, dass einzelne Positionen nicht aus dem Ruder laufen. Dies gelingt, wenn Sie sich bereits vor dem Kauf eines Wertpapiers überlegen, wann Sie im Falle von fallenden oder steigenden Kursen verkaufen. Eine Faustregel: Der Abstand zum Kurs für Gewinnmitnahmen (Kursziel, Profit Target) sollte drei Mal größer sein als der für Sicherheits-Verkäufe (Stop-Loss).

Stefan Böhm
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