A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

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Lars Erichsen

Was ist Risikostreuung?

Risikostreuung oder auch Diversifikation genannt, meint die Verteilung von Investitionen über mehrere Anlageklassen, Märkte oder Anlageinstrumente. Frei nach dem Motto „Nicht alle Eier in einen Korb“ geht es bei der Risikostreuung darum, Risiken zu verteilen. Statt ausschließlich deutsche Aktien zu kaufen, sollten Sie z. B. auch Titel aus dem Rest der Welt beimischen. Statt nur Aktien zu kaufen, sollten Sie auch einige festverzinslichen Investments im Depot haben.

Risikostreuung ist eines der wichtigsten Prinzipien erfolgreicher Geldanlage und spielt in sämtlichen Anlagestrategien, der Asset Allocation und auch dem Moneymanagement eine Rolle.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Risikostreuung ist wichtig, aber in vernünftigem Rahmen! Sobald Ihr Depot unübersichtlich wird, ist Risikostreuung auf diesem Wege kontraproduktiv. Das heißt aber nicht, dass Sie nicht diversifiziert anlegen sollen. Überdenken Sie vielmehr die Wahl der Mittel.

Bei der Aktienanlage kann statt vielen Einzeltiteln ein Mischfonds oder auch ein ETF auf regional breit gestreute Indizes wie den MSCI World (umfasst Aktien aus aller Welt) eine viel bessere Streuung bieten. So investieren Sie breit und verlieren dennoch nicht den Überblick!

Stefan Böhm
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