A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

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Lars Erichsen

Was ist der TecDAX?

Der TecDAX der umfasst die dreißig größten deutschen Technologie-Unternehmen, insofern sie nicht im DAX selbst vertreten sind. Im Vergleich zum DAX gibt es für die Aufnahme in den TecDAX neben der Marktkapitalisierung und dem Anteil der frei verfügbaren Aktien (Streubesitz-Anteil) zusätzliche Anforderungen: Es müssen ein fortlaufender Handel und ein ständiger Order-Buch-Umsatz auf Xetra sowie dem Frankfurter Parkett-Handel gewährleistet sein.

Den TecDAX gibt es sowohl in einer Variante als Kurs-Index als auch als Performance-Index. Letztere Variante ist aber gebräuchlicher. Für die Berechnung des Index greift der TecDAX auf die Kurse des Xetra-Handels zurück. Zu den bedeutendsten Unternehmen im TecDAX zählen Telefonica Deutschland (Telekommunikation), United Internet (Internet), Qiagen (Biotechnologie) und Wirecard (Informationstechnologie).

Der TecDAX ist der Nachfolger des NEMAX 50, welcher zu Zeiten des neuen Marktes in Verruf geraten war. Inzwischen sind im TecDAX neben IT-Unternehmen auch zahlreiche Technologie-Titel vertreten, die Industrienahe Lösungen anbieten. Von den Luftnummern des Vorgänger-Index ist der TecDAX weit entfernt.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Im TecDAX finden sich viele interessante Aktien-Perlen. Viele Unternehmen haben Marktnischen besetzt nehmen dort eine führende Stellung ein. Aber bedenken Sie: Aufgrund der teilweise relativ geringen Marktkapitalisierung führen z. B. die Einführung neuer Produkte oder andere wichtige Meldungen bei TecDAX-Unternehmen häufig zu stärkeren Kurssprüngen als bei Standardwerten.

Das kann sich sowohl positiv als auch negativ auswirken. Dennoch leidet hin und wieder die Liquidität der Aktien, weswegen der Index für institutionelle Anleger bislang nur eine geringe Rolle spielt.

Stefan Böhm
Bildquellen:
www.lars-erichsen.de
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