A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

Team Böhms-DAX-Strategie
Börsen-Lexikon Videos
powered by Lars Erichsen
Lars Erichsen

Was ist der S&P 500?

Der S&P 500 gilt neben dem Dow Jones Industrial Index als wichtigster Aktienindex der Welt. Er umfasst die 500 gemessen an der Marktkapitalisierung größten Unternehmen der USA. Der klassische S&P 500 ist ein Kurs-Index, es gibt aber auch eine Variante als Performance-Index, die Dividenden und Sonderzahlungen berücksichtigt.

Der S&P 500 umfasst die 500 größten US-Unternehmen, die an der New York Stock Exchange, der Amex und der Nasdaq gehandelt werden. Damit ist der Index das umfassendste Börsenbarometer der USA. Etwa drei Viertel der gesamten Börsenkapitalisierung der USA sind im S&P 500 repräsentiert. Über die Aufnahme in den Index entscheidet – nachdem ein Unternehmen die Anforderungen an die Marktkapitalisierung erfüllt hat – die Ratingagentur Standard & Poor's.

Die Ursprünge des S&P 500 gehen bis auf das Jahr 1923 zurück. Damals gab Standard & Poor's einen wöchentlichen Index mit 233 Aktientiteln heraus. Ab 1957 etablierte die Ratingagentur den Index in seiner heutigen Form und rechnete ihn mit täglichen Kursen bis ins Jahr 1928 zurück. Mit monatlicher Berechnung gibt es gar eine Variante des S&P 500, die bis ins Jahr 1789 zurückreicht.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Der S&P 500 ist der für Anleger interessanteste Index der Welt. Entschließen Sie sich zu einem Investment in den USA, führt am S&P 500 kein Weg vorbei: Breit diversifiziert (siehe Diversifikation) und aufgrund der an der Marktkapitalisierung orientierten Zusammenstellung ist der Index immer modern.

Wer in den 1950er Jahren auf den S&P 500 gesetzt hat, investierte zum großen Teil in Automobiltitel, wer heute in den S&P 500 investiert, hat auch einen großen Anteil Technologie-Riesen im Depot. Da die Aktien in US-Dollar notiert sind, tragen Sie als Anleger ein Fremdwährungsrisiko.

Stefan Böhm
Bildquellen:
www.lars-erichsen.de
'; exit-intend
exit-intend-close