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A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

Team Böhms-DAX-Strategie
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Lars Erichsen

Was ist der MDAX?

Der MDAX ist der Aktienindex der nach dem DAX fünfzig größten deutschen Aktiengesellschaften, die nicht im TecDAX vertreten sind. Wie auch beim DAX sind die Marktkapitalisierung nach Streubesitz und der Börsenumsatz maßgeblich für die Zusammensetzung und die Gewichtung des Index. Der MDAX gilt wegen seines Schwerpunktes auf mittelgroße Industrieunternehmen auch als deutscher Mittelstands-Index. Zu den bedeutendsten Unternehmen im MDAX zählen Airbus Group (Luft- und Raumfahrt), Evonik (Chemie), RTL (Medien) und MAN (Industrie).

Der MDAX wird als Performance-Index und auch als Kurs-Index berechnet. In der Regel meint MDAX jedoch die Variante als Performance-Index. Die Zusammensetzung des Index wird regelmäßig im März und September eines jeden Jahres überprüft. Es können nur Unternehmen in den Index aufgenommen werden, deren Aktien sowohl bei Marktkapitalisierung gemessen am Streubesitz und auch bei Markt-Liquidität zu den sechzig größten Titeln nach den DAX-Werten gehören. Kommt es zu Fusionen oder Neuemissionen, kann die Überprüfung der Zusammensetzung des MDAX auch außerplanmäßig erfolgen.

Meinung

sprechblase Böhms Praxistipp

Der MDAX hat in den vergangenen Jahren an Attraktivität gewonnen und spricht inzwischen auch viele ausländische Investoren an. Behalten Sie den Index wegen seines Fokus auf Industrieunternehmen und deutsche „Ingenieurskunst" im Auge. Er ist eine gute Beimischung für jedes langfristige Aktien-Depot. Besonders interessant für Sie als Anleger sind potenzielle Aufrücker in den MDAX. Diese legen in den Wochen rund um die Aufnahme in den Index häufig deutlich an Wert zu.

Stefan Böhm
Bildquellen:
www.lars-erichsen.de
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