A-ZBöhms Börsenlexikon

Lars Erichsen

Team Böhms-DAX-Strategie
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Lars Erichsen

Was ist Index-Tracking?

Beim Index-Tracking bilden Anleger Aktienindizes im eigenen Wertpapier-Depot nach. Als Basis können Sie z.B. den DAX wählen. Bleiben wir daher mal beim DAX, um die Funktionsweise des Index-Trackings zu veranschaulichen:

Sie erwerben nun jene Aktien, die im DAX gelistet sind. Warum? Weil im langfristigen Vergleich viele aktiv gemanagte Investmentfonds schlechtere Renditen erzielen als der deutsche Leitindex. Für Sie kann es sich lohnen, Ihr Depot anfangs nur mit DAX-Aktien zu füllen – eine Garantie für dauerhafte Gewinne ist das aber nicht! Handeln müssen Sie entsprechend des Index-Trackings-Prinzips nur, wenn ein Unternehmen den DAX verlässt, eine neue Firma hinzu kommt oder zwei DAX-Konzerne sich zusammenschließen. Der DAX umfasst die 30 wichtigsten deutschen Aktien. Daneben gibt es natürlich zahlreiche andere Indizes, die für das Index-Tracking geeignet sind – z.B. den Dow Jones Industrial Index.

Meinung

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Index-Tracking ist aber für Privatanleger kaum möglich, denn Sie müssen sehr viel investieren, um im Falle des DAX 30 Aktien im Depot zu halten. Wenn Sie mit geringerem Kapitaleinsatz das Prinzip des Index-Trackings verwirklichen wollen, dann können Sie beispielsweise auf Indexzertifikate oder auf Indexfonds, die sogenannten ETFs, setzen.

Deren Wert orientiert sich 1:1 an der Entwicklung des Index, der dem Zertifikat zu Grunde liegt. Die Vorteile dieser Anlageform sind also: Statt 30 verschiedener Aktien (Beispiel DAX) müssen Sie nur ein Produkt kaufen und Sie können bereits mit kleinen Beträgen einsteigen.

Stefan Böhm
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